Mannesmann-Übernahme: Vodafone will Angebot erhöhen - DER SPIEGEL
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Mannesmann-Übernahme Vodafone will Angebot erhöhen

In den festgefahrenen Streit um die Übernahme von Mannesmann durch Vodafone AirTouch kommt Bewegung. Angeblich will der Chef des britischen Mobilfunkanbieters, Chris Gent, die Offerte für die Mannesmann-Aktionäre erhöhen.
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London - Über Preis und Strategie könne man sprechen, falls Mannesmann seine ablehnende Haltung aufgebe und Gesprächsbereitschaft zeige, sagte Gent der "Financial Times". Das Vodafone-Angebot werde aber nur geringfügig erhöht. Eine Mehrheit der Mannesmann-Aktionäre an dem neuen Konzern schloss er aus. Seine Aktionäre hätten ihm mit Nachdruck klar gemacht, dass sie ein Angebot über 50 Prozent nicht unterstützen würden.

Laut Gent würden die Mannesmann-Anteilseigener bei einer Nachbesserung nicht mehr als 48,9 Prozent an dem neuen Unternehmen halten. Nach dem bisherigen Angebot kämen sie auf 47,2 Prozent. Damit würde der Kaufpreis von derzeit 155 Milliarden Euro um weitere fünf Milliarden Euro steigen.

Mannesmann-Chef Klaus Esser wies nach Angaben der Zeitung den Vorstoß als unangemessen zurück. Er forderte einen Anteil von 58,5 Prozent für seine Aktionäre. Dann "könnte die Chance bestehen, dass sie (Vodafone) bei einem deutlich veränderten Angebot mehr als 50 Prozent (Zustimmung der Mannesmann-Aktionäre für eine Fusion) bekommen".

Gent sagte der "Financial Times", er sei bereit, hinsichtlich des Managements über eine Fusion unter Gleichen zu verhandeln. Damit würden Mannesmann-Vorstandsmitglieder eine führende Position in dem neuen Unternehmen erhalten.