Marode Minen: China beendet Kohleförderung in Guangdong - DER SPIEGEL
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Marode Minen China beendet Kohleförderung in Guangdong

China reagiert auf die schweren Minenunfälle der jüngeren Vergangenheit. Aus Sicherheitsgründen schließt die Regierung in Peking alle Bergwerke in der aufstrebenden Provinz Guangdong.
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Peking - Die Entscheidung folge auf zwei Unfälle in diesem Jahr, bei denen 139 Menschen getötet wurden, berichtete die staatliche Zeitung "China Daily". Die Provinzregierung habe wegen fehlender Lizenzen bereits 112 Minen geschlossen, die verbliebenen 141 würden in Kürze stillgelegt.

Die Schließungen seien Regierungsvertretern zufolge endgültig. Den Industriezweig Kohlebergbau werde es in Guangdong nicht mehr geben, berichtete die Zeitung. Die Provinz trägt allerdings zu weniger als 0,5 Prozent der landesweiten Produktion bei.

China hat sich verpflichtet, umgerechnet rund 300 Millionen Euro in die Sicherheit der Gruben zu investieren. Die Industrie kommt für etwa zwei Drittel des landesweiten Energieverbrauchs auf.