Maues Wachstum: US-Wirtschaft erleidet Schwächeanfall - DER SPIEGEL
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Maues Wachstum US-Wirtschaft erleidet Schwächeanfall

Die US-Konjunktur hat sich merklich abgekühlt: Die Wachstumsrate ist auf den niedrigsten Wert seit vier Jahren zurückgefallen. Die Nachricht zieht auch die Frankfurter Börse nach unten.
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Washington - Das Wachstum im ersten Quartal lag bei 1,3 Prozent, weniger als erwartet. Hauptgrund für den Schwächeanfall ist die Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt.

Im vierten Quartal 2006 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA noch um 2,5 Prozent gewachsen. Einige US-Hypothekenbanken hatten in der Vergangenheit viel Geld an finanzschwache Verbraucher verliehen und sitzen nun angesichts steigender Zinsen auf faulen Krediten.

Experten befürchten, dass die Krise auf dem Immobilienmarkt dazu führen könnte, dass die Amerikaner ihre Konsumausgaben, die jahrelang die wichtigste Konjunkturstütze waren, zurückschrauben, was wiederum negative Auswirkungen auf die Investitionen von Unternehmen und zuletzt auch auf die Handelspartner der USA hätte.

Unmittelbar nach Veröffentlichung der US-Daten gab der Aktienindex Dax   deutlich nach. Gegen 15.30 Uhr notierte er bei 7351 Punkten, ein Minus von 0,48 Prozent.

Die US-Wachstumdsdaten stellen nach Einschätzung der Postbank aber den Tiefpunkt der konjunkturellen Verlangsamung in den USA dar. Mit einer Stabilisierung am Wohnimmobilienmarkt sei für die kommenden Quartale wieder mit einem höheren Wachstumstempo zu rechnen, heißt es in einer Studie der Bank vom Freitag. Für das Gesamtjahr sei mit einem Wachstum der US-Wirtschaft um 2,4 Prozent zu rechnen.

itz/AP/dpa/dpa-AFX