Medien: Gewinneinbruch bei Axel Springer - DER SPIEGEL
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Medien Gewinneinbruch bei Axel Springer

Der Axel-Springer-Verlag muss einen Gewinneinbruch hinnehmen. Hohe Investitionen belasten die Bilanz.
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Berlin - Wie das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mitteilte, betrug der Konzern-Jahresüberschuss 98 Millionen Euro und lag damit um 35 Prozent unter dem Vorjahreswert von 151 Millionen Euro. Das um Sonderfaktoren bereinigte operative Ergebnis ging um 24 Millionen Euro oder 10,8 Prozent zurück.

Unter Berücksichtigung der gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Zukunftsinvestitionen habe das operative Ergebnis allerdings nahezu auf Vorjahresniveau gelegen, erklärte der Verlag. Die Umsatzerlöse stiegen den Angaben zufolge um 8,9 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Maßgebend für den Rückgang des Jahresüberschusses waren nach Darstellung der Unternehmensleitung vor allem Zukunftsinvestitionen in bestehende Objekte und der Aufbau neuer Geschäftsfelder. Kosten: Rund 100 Millionen Euro.

Dies schlage sich auch in einem erhöhten Personalaufwand nieder. "Um den vielfältigen Herausforderungen in den sich wandelnden Märkten der Kommunikationsbranche erfolgreich begegnen zu können, bedurfte es grundsätzlicher strategischer Weichenstellungen und der Bereitschaft zu entschlossenen Investitionen in die Zukunft", erklärte Vorstandsvorsitzender August Fischer in Berlin.

Der Vorstand schlug wie im Vorjahr eine Dividende von 1,43 Euro vor. Der verbleibende Teil des Konzern-Jahresüberschusses von 43 Millionen Euro (Vorjahr 99 Millionen Euro) soll den Rücklagen zugeführt werden.