Mega-Airbus: A380-Erstflug verzögert sich weiter - DER SPIEGEL
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Mega-Airbus A380-Erstflug verzögert sich weiter

Der eigentlich bereits für Ende März geplante Erstflug des weltgrößten Passagierflugzeugs Airbus A380 wird sich um mehrere Wochen verzögern. Einem Zeitungsbericht zufolge haben die Ingenieure weiterhin Probleme mit dem Fahrwerk des Riesenfliegers.
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Düsseldorf - Eine Sprecherin des zum EADS-Konzern gehörenden Herstellers Airbus sagte dem "Handelsblatt", die Testpiloten müssten in den nächsten Tagen noch einige Tests am Boden absolvieren. Dann erst könne der Riesen-Airbus abheben. Airbus-Vorstandschef Noël Forgeard hatte den Erstflug eigentlich für Ende März geplant. EADS-Chef Rainer Hertrich habe unlängst verkündet, der Jungfernflug werde "wie geplant Anfang April stattfinden".

Bereits im Februar hatte der SPIEGEL über technische Probleme beim A380 berichtet. Branchenexperten sagten der Zeitung, es gebe weiterhin Schwierigkeiten mit dem Fahrwerk. Der Konzern gehe mit der Konstruktion an die Grenzen des Machbaren, habe ein Insider gesagt. Das Fahrwerk des Megajumbos ist bei der Landung enormen Belastungen ausgesetzt - das Startgewicht der Maschine liegt bei bis zu 560 Tonnen.

Ein Konzernsprecher habe allerdings beschwichtigt: "Es gibt keine substanziellen Probleme." Ab wann eine Verlängerung der Testphase auch die für Juni 2006 geplante erste Auslieferung eines A380 an Singapore Airlines gefährden würde, habe er nicht sagen wollen.

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Großraumflieger A380: Kreuzfahrt über den Kontinenten

Foto: AFP

Airbus hat bisher sieben A380 Modelle gebaut oder fast fertig gestellt. Davon werden zwei Maschinen für Struktur- und Belastungstests in Toulouse und Dresden verwendet. Für das größte Passagierflugzeug der Welt liegen dem Konzern bisher 154 Bestellungen vor.