Mehr Verkäufe: Audi trotzt der Absatzkrise - DER SPIEGEL
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Mehr Verkäufe Audi trotzt der Absatzkrise

Audi legt, entgegen dem Branchentrend, glänzende Zahlen vor: Die VW-Tochter verkaufte seit Jahresbeginn 845.000 Autos und hält an dem Jahresziel von einer Million Fahrzeugen fest. Trotzdem will der Hersteller die Produktion drosseln und eventuell die Weihnachtsferien verlängern.
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Ingolstadt - Die Volkswagen-Tochter Audi hat ihren Absatz entgegen dem Branchentrend auch im Oktober gesteigert. Wie das Unternehmen am Montag in Ingolstadt mitteilte, sind weltweit insgesamt 82.400 Autos verkauft worden. Das entspricht einem Plus von 7,2 Prozent gegenüber dem Oktober 2007.

Audi-Fertigung: "Vorausschauend vorsichtig ins Jahr 2009 fahren"

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Foto: DDP

Seit Jahresbeginn setzte Audi rund 845.000 Fahrzeuge ab und lag damit etwa drei Prozent über dem Vergleichsniveau. Für das laufende Jahr bekräftigte das Unternehmen seine Absatzprognose von rund einer Million Fahrzeugen.

Nach eigenen Angaben konnte Audi   vor allem im europäischen Ausland zulegen. Dort wurden demnach zwischen Januar und Oktober mehr als 388.000 Autos ausgeliefert (2007: 379.300). Deutliche Zugewinne verzeichnete die Marke mit den vier Ringen zudem im asiatischen Raum. In Amerika sank hingegen die Zahl der Verkäufe auf mehr als 93 300 Fahrzeuge (2007: 94.200), allein in den USA sanken die Verkäufe um 3,5 Prozent.

Trotz der Absatzgewinne kündigte Audi an, in der Produktion die Zeit um Weihnachten nutzen zu wollen, "um vorausschauend vorsichtig in das Jahr 2009 zu fahren". In den Werken Neckarsulm und Ingolstadt solle die "Fertigung individuell an die jeweilige Nachfragesituation" angepasst werden. Dazu gehöre auch eine mögliche Ausdehnung der Weihnachtspause. Es gehe um eine "fallweise Ausdehnung" der Ferien, hieß es. Genauere Angaben machte das Unternehmen zunächst aber nicht.

Audi beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit rund 57.000 Mitarbeiter, davon knapp 45.000 in Deutschland.

Wegen der internationalen Finanzmarktkrise und der sich eintrübenden Konjunktur haben zahlreiche Autobauer in den vergangenen Wochen teils massive Absatzeinbrüche gemeldet. Etliche Hersteller haben bereits die Produktion ausgesetzt und verlängerte Weihnachtsferien angekündigt. Die Audi-Hauptkonkurrenten Daimler   und BMW   hatten zuletzt deutliche Absatzrückgänge verkraften müssen.

kaz/ddp/dpa

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