Metro: Zusammenschluss mit Kingfisher? - DER SPIEGEL
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Metro Zusammenschluss mit Kingfisher?

Metro sorgt weiterhin für Aufregung an der Börse. Der größte deutsche Einzelhandelskonzern soll angeblich mit Kingfisher aus Großbritannien Fusionsgespräche führen.
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London - Die Diskussionen befänden sich allerdings noch in einem "frühen Stadium", berichtet die "Financial Times". Geplant sei ein Zusammenschluss unter Gleichen. Die Unternehmen hätten zusammen eine Marktkapitalisierung von rund 25 Milliarden Euro. Die Transaktion wäre der Zeitung zufolge der bisher größte Zusammenschluss eines deutschen mit einem britischen Unternehmen und der erste paneuropäische Einzelhandelskonzern.

Ein Kingfisher-Berater habe jedoch auf die Schwierigkeiten im Zuge eines solchen Zusammenschlusses hingewiesen. "Die Komplexität vieler deutscher Unternehmen lässt solche Dinge sehr lange dauern", sagte er. In den Gesprächen müssten eine Reihe von Schwierigkeiten ausgeräumt werden. Darunter fiele, dass die drei Hauptaktionäre, die Familien Beisheim und Schmidt-Ruthenbeck und der Haniel-Konzern überzeugt werden müssten, heißt es in dem Blatt. Metro hat den Bericht dementiert.

Beide Konzerne zusammen sind in Frankreich, Deutschland und in Großbritannien tätig, den drei größten Märkten in Europa. Metro war bis zur Fusion von Carrefour und Promodès der größte europäische Einzelhandelskonzern, rutschte dann aber auf den zweiten Platz ab. Zu der Metro-Gruppe gehören: Real, Kaufhof, Media-Markt und Praktiker. Kingfisher bekanntestes Unternehmen ist Woolworth.