Mexiko-Boykott - DER SPIEGEL
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Mexiko-Boykott

• aus DER SPIEGEL 53/1975
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Mexikos Votum für die UN-Resolution vom 10. November, in der Zionismus mit Rassismus gleichgesetzt worden war, verdarb Hoteliers in Mexiko City, Acapulco und anderen mexikanischen Touristik-Zentren das Geschäft. Obwohl die Regierung ihre Stimmabgabe zu korrigieren versuchte, sagten Zehntausende von US-Amerikanern, meist Juden, aus Protest geplante Urlaubsreisen nach Mexiko ab, und etliche Firmen und Verbände, so etwa die Vereinigung jüdischer Beerdigungs-Unternehmer in Amerika, verlegten ihre für Mexiko vorgesehenen Kongresse. Nach US-Schätzungen verlor Mexikos Touristik-Branche, die zu 80 Prozent von US-Besuchern lebt, durch den Boykott bis Mitte Dezember bereits 30 bis 75 Millionen Dollar,

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