Microsoft-Aktien: Ballmers Milliarden-Verkauf - DER SPIEGEL
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Microsoft-Aktien Ballmers Milliarden-Verkauf

Steve Ballmer, Chefmanager und zweitgrößter Aktionär bei Microsoft, hat sich zum ersten Mal seit zwölf Jahren von Aktien seines Konzerns getrennt. Trotz jüngster Kursverfälle kam dabei ein ganz ordentlicher Verkaufserlös heraus.
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Seattle - Ballmer habe in dieser Woche 39,3 Millionen Aktien des Software-Konzerns abgestoßen, berichten US-Medien unter Berufung auf Pflichtmittelungen an die amerikanische Wertpapieraufsicht SEC. Ballmer habe Preis pro Aktie zwischen 23,94 und 24,67 Dollar erzielt. Damit ergibt sich ein Verkaufspreis von mehr als 960 Millionen Dollar. Der Software-CEO hält immer noch 431,6 Millionen Microsoft-Aktien. Unter den reichsten Menschen der Welt laut Magazin "Forbes" schafft es Ballmer immerhin auf Platz 11.

Microsoft gab die Details der Verkäufe am Freitag nach Börsenschluss bekannt. Zuvor hatte der Konzern schon eine allgemeinere Mitteilung verschickt, nachdem in Broker-Kreisen über große Verkaufsorders für die Aktie spekuliert worden war. Der 47-jährige Ballmer hatte seine Aktien, anders als Firmengrüder Bill Gates und andere Manager, bisher weiter gehalten.

Das letzte Mal hatte Ballmer im Frühjahr 1991 Microsoft-Aktien abgestoßen. Ballmer sagte, er vertraue weiterhin in Microsoft-Konzern. Der Verkauf diene ihm nur dazu, sein Anlage-Portfolio zu diversifizieren. Die Microsoft-Aktie hatte vor allem am Mittwoch spürbar nachgegeben, am Freitag erholte sie sich leicht. Sie schloss am Freitag beim Kurs von 24,22 Dollar. Am Ende des Jahres 1999 war Microsofts Aktie fast 60 Dollar wert.