Microsoft-Kartellstreit: Einigung zum Greifen nah - DER SPIEGEL
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Microsoft-Kartellstreit Einigung zum Greifen nah

Im jahrelangen Kartellrechtsstreit zwischen dem Softwarehersteller Microsoft und dem US-Justizministerium zeichnet sich ein gütliches Ende ab.
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Washington - Die US-Zeitung "Washington Post" berichtet in ihrer Online-Ausgabe, beide Seiten hätten sich in Grundzügen auf eine außergerichtliche Lösung verständigt. Allerdings sei bisher noch nicht sicher, ob auch die Staatsanwälte aller an dem Verfahren gegen den Softwarekonzern beteiligten Bundesstaaten der Regelung zustimmen würden.

Die mit dem Fall befasste Richterin hatte den Parteien bis Freitag Zeit gegeben, eine außergerichtliche Einigung zu finden. Der Streit um Microsoft   hatte vor vier Jahren begonnen, als der Konzern seinen Internet-Browser "Explorer" in das Betriebssystem Windows 95 integrierte - was nach Meinung von US-Justizministerium und 20 US-Bundesstaaten einen eklatanten Monopolmissbrauch zum Schaden des Konkurrenten Netscape darstellte. Ein Bundesrichter ordnete die Zerschlagung des Konzerns an. Doch vor vier Monaten wurde diese Anordnung von einem Berufungsgericht gekippt.