Mietpreis-Boom: Die teuersten Einkaufsstraßen der Welt - DER SPIEGEL
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Mietpreis-Boom Die teuersten Einkaufsstraßen der Welt

Eine Schachtel mit 15 Weihnachtskarten kostet bei Tiffany's 45 Dollar, ein Kristallglas ist für 40 Dollar zu haben. Zu teuer? Gemessen an den Mieten erscheinen die Preise noch zivil. Immerhin ist die Fifth Avenue die teuerste Geschäftsadresse in der Welt. SPIEGEL ONLINE zeigt die führenden Luxusmeilen.
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Frankfurt am Main - Pro Quadratmeter bezahlen die Geschäftsleute an New Yorks Renommiermeile bis zu 7967 Euro pro Jahr. Der zweitteuerste Einzelhandelsstandort ist die Avenue des Champs Elysées in Paris (6287 Euro pro Quadratmeter jährlich), gefolgt von der Causeway Bay in Hongkong (4687). Dies geht aus einer Studie des Immobilien-Beratungsunternehmens Cushman & Wakefield Healey & Baker hervor, die alljährlich die Einzelhandelsmieten von 226 Top-Standorten in 45 Ländern untersucht.

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Luxus pur: Die teuersten Boulevards

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Dass die Mieten astronomisch sind, sollte nicht zu dem Schluss verleiten, dass keine Steigerung mehr möglich ist - im Gegenteil. Gerade in der Fifth Avenue war der Aufschlag 2003 am höchsten. Um durchschnittlich satte 21 Prozent stiegen dort die Preise. Aber auch die Vermieter in den anderen Metropolen langten kräftig hin. Lediglich 40 Prozent der Top-Standorte verzeichneten stabile Mieten.

Die Deutschen Städte spielen im internationalen Konzert eher die zweite Geige. Die teuerste Adresse - die Kaufinger Straße in München - ist von Platz sieben im Vorjahr auf Platz neun in der Rangliste der teuersten Einkaufsstandorte der Welt gerutscht. Hier werden 2580 Euro pro Jahr bezahlt.

Die besten europäischen Aufsteiger im Ranking sind Madrid mit 1800 Euro auf dem 16. Platz (2002: Platz 23) und Prag mit 1680 Euro auf dem 18. Rang (2002: Rang 25). An beiden Standorten waren Mietsteigerungen von über 20 Prozent zu verzeichnen.

"Die Ansprüche der Kunden sind gestiegen. Der Einzelhandel reagiert darauf mit immer größeren und moderneren Einheiten an den renommiertesten Standorten. Das führt dazu, dass die Top-Einkaufslagen immer besser werden, während die B-Lagen immer weiter abfallen, was sich in sinkender Mieternachfrage, Leerständen und Wertverlusten äußert."

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