Milliardenschwere Beteiligung: Araber steigen bei der Citigroup ein - DER SPIEGEL
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Milliardenschwere Beteiligung Araber steigen bei der Citigroup ein

Willkommene Kapitalspritze: Die Abu Dhabi Investment Authority kauft sich im großen Stil bei der Citigroup ein. Damit ist das Emirat mit knapp fünf Prozent an der weltgrößten Bank beteiligt. Für die kommt das Milliardenengagement der Araber gerade zur rechten Zeit.
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New York - Abu Dhabi steckt seine Ölmilliarden weiter in den Ausbau von Unternehmensbeteiligungen. Wie die Investmentbehörde des Emirats mitteilte, erhält die mit massiven Belastungen durch die US-Kreditkrise kämpfende Citigroup   eine Finanzspritze in Höhe von 7,5 Milliarden Dollar. Im Gegenzug erhalten die Araber einen Anteil von bis zu 4,9 Prozent an der Bank.

Die Citigroup betonte, dabei handele es sich um ein passives Investment, Abu Dhabi könne keine Vertreter in Aufsichtsgremien entsenden und werde auch keine Rolle im Management erhalten. Die Bank hat wegen der Kreditkrise mit Rekordabschreibungen in Milliardenhöhe zu kämpfen. Citigroup-Chef Charles Prince hatte daraufhin Anfang November zurücktreten müssen. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 45 Prozent an Wert verloren.

Citigroup-Interimschef Win Bischoff erklärte, die arabische Investition "sorgt für weiteres Kapital, damit die Citi attraktive Chancen wahrnehmen kann, um ihr Geschäft auszuweiten".

Erst Mitte November hatte sich der staatliche Investmentfonds Mubadala Development Company aus Abu Dhabi mit einem Anteil von 8,1 Prozent für 622 Millionen Dollar bei dem mit Verlusten kämpfenden Computerchip-Hersteller Advanced Micro Devices (AMD) eingekauft. AMD   hatte in den vergangenen vier Quartalen rote Zahlen geschrieben. Allein seit Jahresbeginn summierte sich das Minus auf 1,6 Milliarden Dollar.

kaz/dpa/Reuters/AP

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