Millionen-Provision Münchner Sportmanager verklagt Oracle-Gründer
Der Münchner Sportmanager Kolja Spöri hat eine Klage gegen den milliardenschweren Gründer des US-Software-Giganten Oracle, Larry Ellison, eingereicht: Er will eine Provision in Millionenhöhe.
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Hamburg - Sportmanager Spöri hatte vor zwei Jahren den Autokonzern BMW als Sponsor an Ellisons Segelteam vermittelt; im Januar 2003 unterlag die Crew als "Oracle BMW Racing" vor Neuseeland in einer Vorentscheidung um den America's Cup dem späteren Cup-Sieger "Alinghi". Spöri erhielt zwar damals eine Gebühr für die erfolgreiche Vermittlung. Als der Sponsoringvertrag jetzt jedoch bis 2007 verlängert wurde, ging der Agent leer aus.
Wie der SPIEGEL berichtet, glaubt Spöri nun, dass ihm aus dem Folgevertrag fünf Prozent Provision zustehen, und verweist auf eine in der Formel 1 gängige Praxis. Branchenkenner schätzen, dass BMW 80 Millionen Dollar an Oracle zahlt - kommt Spöri mit seiner Klage durch, stünden ihm davon vier Millionen zu.