Mini Planungsfehler lässt Verkaufszahlen einbrechen
Hamburg - "Um ehrlich zu sein, sind uns einfach die Autos ausgegangen. Wir haben nicht mit so hoher beständiger Nachfrage gerechnet", sagte der Chef der US-Sparte von BMW , Tom Purvis, der "Financial Times Deutschland".
Ingesamt werde man in diesem Jahr deutlich über 30.000 Minis verkaufen. Ursprünglich sei man nur von 23.000 Fahrzeugen ausgegangen, sagte Purvis. Im September fiel der Mini-Absatz um 23 Prozent, nachdem er bereits im August um elf Prozent geschrumpft war.
Ansonsten sieht sich der Münchner Autohersteller auf dem US-Markt für Sportmarken gut positioniert. "Wir haben in den USA mittlerweile 40 Prozent Marktanteil in diesem Segment", sagte Purvis. Und die Tendenz sei steigend: Im September habe das Wachstum der Sportwagenverkäufe bei 870 Prozent gelegen.