Mit Analysten spekulieren - DER SPIEGEL
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T-AKTIE Mit Analysten spekulieren

• aus DER SPIEGEL 12/2002
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Deutsche Telekom präsentierte Anlegern in jüngster Zeit eine Flut guter Nachrichten: Die Sponsoren-Zusammenarbeit mit dem FC Bayern, die Kooperation mit Microsoft und die Übertragung von Live-Konzerten im Internet konnten potenzielle Aktienkäufer jedoch nicht vom Wert der T-Aktie überzeugen. Denn der Konzern denkt über eine Verschiebung des für Juni oder November geplanten Börsengangs seiner Mobilfunktochter nach. Um für T-Mobile die anvisierten 60 bis 70 Milliarden Euro zu erlösen, ist die allgemeine Lage an den Börsen noch zu schlecht. Ohne den Börsengang aber kann die Telekom ihre Schulden bis Ende des Jahres nicht auf 50 Milliarden Euro drücken. Anleger sollten das Papier jedoch gut beobachten. Denn im Vorfeld des Börsengangs, prophezeien Aktienexperten, werden viele Investmentbanken das Papier auf Kauf stellen, um sich bei dem Konzern einzuschmeicheln. Die Institute erhoffen sich so, an dem lukrativen Deal beteiligt zu werden. Den Kurs würden die positiven Einschätzungen beflügeln.

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