MME "Girlscamp" belastet Quartalsergebnis
Hamburg - Das Betriebsergebnis im Quartal sackte auf minus 657.000 Mark nach einem Plus von 572.000 Mark im Vorjahresquartal. Dies teilte die Me, Myself & Eye Entertainment AG (MME) am Freitagabend in Hamburg mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit minus 997.000 Mark noch schlechter aus. Im Vergleichszeitraum 2000 hatte es noch plus 575.000 Mark betragen.
Um die Marktakzeptanz von "Girlscamp" zu verbessern, seien umfangreiche Nachbesserungen notwendig gewesen, die das Ergebnis belastet hätten. Auch die Mulimedia-Aktivitäten und die Kosten für die Internetportale "Eyedoo" und "ShowNet" hätten das Ergebnis gedrückt.
Der Umsatz sei im ersten Quartal um 213 Prozent auf 34,7 Millionen Mark (Vorjahr: 11,7 Mio Mark) gestiegen, hieß es. Das Wachstum sei im wesentlichen auf die Produktion der "Bravo Super Show 2001" und die Realisierung von "Girlscamp" zurückzuführen.
MME kündigte ein Kostensenkungsprogramm an, in dessen Mittelpunkt die "Flexibilisierung der Personalkosten" stehe. Damit solle sichergestellt werden, dass sich das starke Umsatzwachstum künftig im Ergebnis niederschlage.
Wegen eines "noch nicht abgeschlossenen Großauftrages" verringerte MME ihre Umsatzprognose für 2001 von ursprünglich 95,3 Millionen Mark auf nunmehr 80 Millionen Mark. Für das laufende Geschäftsjahr werde ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.