MobilCom: Gerüchte versetzen Belegschaft in Unruhe - DER SPIEGEL
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MobilCom Gerüchte versetzen Belegschaft in Unruhe

Die Angestellten MobilCom müssen weiterhin um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zittern. Die angeschlagene Büdelsdorfer Telefongesellschaft wartet noch immer auf die Zustimmung seines Großaktionärs France Télécom zu einem Rettungspaket.
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Hamburg - Einen Hoffnungsschimmer machte ein Unternehmenssprecher am Vormittag zunichte. Er bezeichnete einen Bericht der "Financial Times Deutschland" als falsch, nach der der Mobilfunkanbieter E-Plus das UMTS-Netz des Not leidenden Konkurrenten MobilCom übernehmen und dafür einen niedrigen, zweistelligen Millionenbetrag zahlen soll.

Die Zeitung hatte außerdem berichtet, dass E-Plus bereit sei, auf offene Forderungen in Höhe von rund 600 Millionen Euro aus einem langfristigen Dienstleistervertrag zu verzichten. Der Wert des Netzes wird auf rund 400 Millionen Euro geschätzt.

Zurzeit liefen lediglich Gespräche mit E-Plus, sagte dagegen der MobilCom-Sprecher. Der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter gilt als einziger Kaufinteressent für das UMTS-Netzwerk von MobilCom.

Vor der Einigung hängt eine Menge für die Büdelsdorfer ab, denn davon macht Großaktionär France Télécom seine Zustimmung zu dem vorliegenden Sanierungspakte abhängig. Die Banken wiederum wollen einer weiteren Stundung ihrer Forderungen gegenüber MobilCom erst nach der Unterschrift der France Télécom ihr Placet geben. Am Freitag liefen zum sechsten Mal die Fälligkeitstermine über 4,7 Milliarden Euro ab. Würde die Frist nicht weiter verlängert, so müsste MobilCom augenblicklich Insolvenz .