MobilCom Milliarden-Darlehen von France Télécom
Büdelsdorf - Nokia und Ericsson sind ebenfalls an der Finanzierung des Netzaufbaus beteiligt. Auf Grund der immensen Kosten für die UMTS-Lizenzen finanzieren die Ausrüster den Aufbau des UMTS-Netzes derzeit vor. Deshalb möchte MobilCom sich nur maximal 400 Millionen Euro von France Télécom leihen. Die nordischen Handyhersteller hatten den Auftrag für den Netzaufbau mit einem Volumen von rund 1,4 Milliarden Euro erhalten.
Der französische Telekommunikationskonzern ist mit 28,5 Prozent an MobilCom beteiligt. Die beiden Unternehmen hatten im vergangenen Jahr für 16,4 Milliarden Mark eine deutsche UMTS-Lizenz ersteigert. Erste UMTS-Angebote sind für Mitte 2002 vorgesehen.
Das Gesellschafterdarlehen sieht France Télécom als Absicherung für die Rückzahlung der ersten Tranche der UMTS-Finanzierung, die im Sommer dieses Jahres fällig wird. Die Details der Finanzierung müssen in den kommenden Tagen und Wochen noch geklärt werden. Die Verträge zum Netzaufbau, deren Bestandteil auch die Finanzierung ist, seien dagegen bereits unterschrieben, so MobilCom.