MobilCom: UMTS-Finanzierung angeblich in Gefahr - DER SPIEGEL
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MobilCom UMTS-Finanzierung angeblich in Gefahr

MobilCom ist schwer angeschlagen. Gerüchte um Geldschwierigkeiten haben den Aktienkurs abstürzen lassen.
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Frankfurt am Main - Die Aktien des Büdelsdorfer Mobilfunkbetreibers MobilCom sind heute mit spektakulären Verlusten in den Handel gestartet. Nach einem Minus im vorbörslichen Handel von rund 16 Prozent stürzte das Papier schon in der ersten Stunde auf ein Minus von fast 24 Prozent.

Die Börse reagiert damit offenbar auf eine Meldung der "Financial Times Deutschland". MobilCom und Hutchison Whampoa hätten offenbar Probleme, Bankkredite über 9,7 Milliarden Euro für den Aufbau ihrer Netzwerke für den Mobilfunk der dritten Generation (UMTS) zu bekommen, berichtet das Blatt in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf Bankvertreter aus dem Umfeld der Verhandlungen. Auf Grund neuer Bedenken der Banken über die Rentabilität der UMTS-Technologie zögen sich die Gespräche hin.

MobilCom-Chef Gerhard Schmid wehrte sich entschieden gegen die Gerüchte. Die Liquidität der MobilCom AG, Büdelsdorf, sei auch in Zukunft uneingeschränkt gesichert. Das Unternehmen verfüge über "mehrere hundert Millionen Mark Liquidität oder nicht genutzte Kreditlinien", betonte er. Der UMTS-Lizenterwerb sei durch 7,4 Milliarden Mark Barmittel der France Télécom und eine 9,1-Milliarden-Mark-Finanzierung durch ein internationales Bankenkonsortium unter Führung von Merrill Lynch, Deutsche Bank, Societé Generale und ABN Amro durchgeführt worden. Die Finanzierung der UMTS-Netzinfrastruktur werde über den Lieferanten erfolgen.

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