Mobilfunk: Auch Rewe steigt ins Handygeschäft ein - DER SPIEGEL
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Mobilfunk Auch Rewe steigt ins Handygeschäft ein

Nach Tchibo, Aldi und Schlecker steigt auch die Kölner Rewe-Gruppe mit seinen Supermärkten und seiner Discountkette Penny ins Mobilfunkgeschäft ein. Partner des Lebensmittelhändlers ist T-Mobile.
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Hamburg - Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler offeriert in seinen rund 5000 Filialen ab kommendem Montag drei verschiedene Tarifmodelle, wie das Unternehmen heute mitteilte. Der Minutenpreis für Gespräche in Deutschland liegt dabei je nach Angebot zwischen 15 und 25 Cent. Er orientiert sich damit weitgehend an der Konkurrenz.

Von dem Dienstleistungsangebot erhofft sich die Kölner Genossenschaftsgruppe steigenden Umsatz und mehr Kunden. "Moderne Supermärkte und Discounter müssen den Kunden einen nachvollziehbaren Mehrwert bieten", sagte Rewe-Chef Achim Egner. Der Mobilfunkmarkt in Deutschland zeigt einer Markteinschätzung zufolge mit 78 Millionen Handynutzern bereits zwar Sättigungstendenzen. Ein großer Teil des Mobilfunkmarktes werde jedoch durch einen Anbieterwechsel jedes Jahr neu verteilt.

Die Telekom-Tochter reagiert mit dem Ausbau des Billigsegments auf die zunehmende Marktsättigung in Deutschland. Durch eine gezielte Ansprache von Kunden verspricht sich T-Mobile ein stärkeres Wachstum.

Neben dem Bonner Marktführer bauen auch die Düsseldorfer Vodafone D2 und E-Plus ihr Geschäft mit den Einzelhandelskonzernen aus. Die meisten Kunden nahm dem Vernehmen nach Aldi unter Vertrag.

Die Mobilfunkpreise waren nach dem Einstieg der E-Plus-Tochter Simyo und Aldi in das Marktsegment massiv unter Druck geraten. Alleine im vergangenen Jahr rutschten die Tarife um 11,5 Prozent ab. In diesem Jahr könnten die Preise um weitere 20 Prozent nachgeben. Der harte Wettbewerb hinterließ Spuren in den Bilanzen der großen Anbieter.

kaz/AP/dpa-AFX