Mobilfunk: BenQ will Handy-Sparte wieder verkaufen - DER SPIEGEL
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Mobilfunk BenQ will Handy-Sparte wieder verkaufen

Der neue Eigentümer BenQ sollte Schwung in die Handy-Sparte von Siemens bringen - doch der Absatz entwickelte sich nicht wie erhofft. Der taiwanische Konzern will deshalb die Fertigung der Mobiltelefone verkaufen.
Von Eva Müller und Anne Preissner
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Der angeschlagene Handyproduzent BenQ Mobile   muss seine Produktion abgeben. BenQ-Chairman Kuen-Yao Leedie möchte die Fertigung von Mobiltelefonen an einen Outsourcing-Spezialisten verkaufen. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe.

Insidern zufolge verhandelten Emissäre des Konzerns schon seit zwei Monaten mit der taiwanischen Foxconn sowie mit dem US-Unternehmen Jabil über die BenQ-Fabriken in Europa und Asien.

In der Münchener Zentrale von BenQ Mobile sind die Verkaufsabsichten angeblich "nicht bekannt". BenQ Mobile muss aber abspecken. Weil sich die Handys der Doppelmarke BenQ/Siemens schlecht verkaufen, meldet Spartenchef Clemens Joosimmer größere Verluste an die Muttergesellschaft.

Die Produktion ist bei Weitem nicht ausgelastet. Deshalb soll nach Informationen von manager magazin die Fertigung in Mexiko demnächst eingestellt werden. In China stehe zudem ein großes Werk zur Disposition.

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