Mobilfunk BenQ will Handy-Sparte wieder verkaufen
Hamburg - Der angeschlagene Handyproduzent BenQ Mobile muss seine Produktion abgeben. BenQ-Chairman Kuen-Yao Leedie möchte die Fertigung von Mobiltelefonen an einen Outsourcing-Spezialisten verkaufen. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe.
Insidern zufolge verhandelten Emissäre des Konzerns schon seit zwei Monaten mit der taiwanischen Foxconn sowie mit dem US-Unternehmen Jabil über die BenQ-Fabriken in Europa und Asien.
In der Münchener Zentrale von BenQ Mobile sind die Verkaufsabsichten angeblich "nicht bekannt". BenQ Mobile muss aber abspecken. Weil sich die Handys der Doppelmarke BenQ/Siemens schlecht verkaufen, meldet Spartenchef Clemens Joosimmer größere Verluste an die Muttergesellschaft.
Die Produktion ist bei Weitem nicht ausgelastet. Deshalb soll nach Informationen von manager magazin die Fertigung in Mexiko demnächst eingestellt werden. In China stehe zudem ein großes Werk zur Disposition.