Mobilfunk: British Telecom bekommt kalte Füße - DER SPIEGEL
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Mobilfunk British Telecom bekommt kalte Füße

Nach dem enttäuschenden Börsengang von Orange will British Telecom seine Mobilfunksparte BT Wireless komplett verkaufen. Der britische Telekomanbieter muss dringend Schulden abbauen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

London - Vor dem schlappen Start der France-Télécom-Tochter hatte BT noch 25 Prozent von BT Wireless an die Börse bringen wollen. Nach enttäuschenden Geschäftszahlen für das dritte Quartal vor zwei Wochen hatte der BT-Vorstandsvorsitzende Peter Bonfield eine Abtrennung von BT Wireless noch abgelehnt. Jetzt wird statt eines Börsengangs von BT Wireless über einen Verkauf an die spanische Telefónica Moviles oder an Telecom Italia Mobile spekuliert.

British Telecom hatte der Ratingagentur Standard & Poor's ein Programm zur Schuldenminderung vorgelegt. S&P's war jedoch nicht zufrieden damit und stellte die Kreditwürdigkeit von BT weiter in Frage.

Auch der BT-Unternehmenszweig für Branchenübersichten, Yell, könnte verkauft werden. Ursprünglich wollte BT 20 Prozent von Yell an die Börse bringen. Nun erwägt BT eine Abtrennung von Yell, will aber zunächst 10 Prozent behalten. Aus den Verkäufen von BT Wireless und Yell erwarte man einen Erlös von umgerechnet jeweils 3,1 Milliarden Mark, erklärte Bonfield.