Mobilfunk MobilCom geht - Orange kommt
Büdelsdorf - 2003 nämlich hat der Vorstandsvorsitzende Gerhard Schmid die Möglichkeit, 33 Prozent seiner Anteile unter bestimmten Bedingungen an die zur France Télécom gehörende Orange zu veräußern. Dies geht aus dem Orange-Börsenprospekt hervor, berichtet "breakingviews.com" auf seiner Internetseite.
Dass Schmid nun auch eine so genannte Put-Option besitzt, lässt nach Ansicht von Branchenkennern die Wahrscheinlichkeit steigen, dass MobilCom, wie im Markt bereits nach dem France-Télécom-Einstieg erwartet, 2003 unter französischer Führung stehen wird. Spätestens nach der Orange-Übernahme sei offenbar geworden, dass hier ein neuer Mobilfunk-Riese entstehen wird.
"Dass MobilCom irgendwann mal in Orange aufgehen wird, bringt die Logik mit sich", sagte Analyst Werner Stäblein von der BHF Bank. Vom Jahr 2003 an werde dann auch der Name MobilCom vom Markt verschwinden und europaweit nur noch ein Name, nämlich Orange, etabliert.