Mobilfunk: One2One setzt auf bessere Kunden - DER SPIEGEL
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Mobilfunk One2One setzt auf bessere Kunden

Die Telekom-Tochter One2One eifert Vodafone nach. Die britische Mobilfunktochter der Deutschen Telekom setzt künftig auf Kunden, die mehr telefonieren.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Düsseldorf - Erklärtes Ziel sei, die Zahlen der Kunden, die ein Handy mit einem Guthaben zum Abtelefonieren (Prepaid) haben, und die der Vertragskunden auszubalancieren, sagte One2One-Geschäftsführer Harris Jones dem "Handelsblatt": "Wir wollen uns künftig stärker auf den Umsatz pro Kunden konzentrieren". Jones räumte ein, dass One2One mit Pre-Paid-Paketen die Kundenzahl kräftig gesteigert habe; 70 Prozent aller One2One-Kunden hätten einen solchen Tarif.

Um dieses Ziel zu erreichen, soll als erste Maßnahme der Preis für Einsteiger-Modelle mit Prepaid-Karte von umgerechnet rund 125 Mark auf 215 Mark erhöht werden. One2One folgt damit der Strategie von Marktführer Vodafone, die Kosten für die Anwerbung neuer Kunden zu drosseln. France-Télécom-Tochter Orange und British Telecom Cellnet haben ähnliche Schritte angekündigt.

Darüber hinaus werde One2One auch nach dem Börsengang von Virgin Mobile Partner des Joint Ventures bleiben. Angesichts des schlechten Börsenumfeldes und der schwachen Resonanz auf den Börsengang von Orange stehe in absehbarer Zeit aber kein Engagement auf dem Aktienmarkt zur Debatte.