Mobilfunk: T-Mobile ist der Verlierer 2004 - DER SPIEGEL
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Mobilfunk T-Mobile ist der Verlierer 2004

Der Mobilfunkanbieter T-Mobile hat im vergangenen Jahr auf dem deutschen Markt Federn lassen müssen. Mit einem Kundenzuwachs von 1,1 Millionen hatte die Tochterfirma der Deutschen Telekom gegenüber ihren Konkurrenten klar das Nachsehen.
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Bonn - Vor allem im vierten Quartal verloren die Bonner auf Grund der veränderten Strategie hin zu mehr Profitabilität an Boden. Der Zuwachs habe hier lediglich bei 113 000 Neukunden gelegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dennoch bleibt T-Mobile mit 27,5 Millionen Kunden Marktführer in Deutschland.

Doch der schärfste Konkurrent Vodafone D2 ist dem Unternehmen dicht auf den Fersen. Der weltweit größte Mobilfunkbetreiber schaffte 2004 mit 2,3 Millionen Neukunden mehr als doppelt so viele wie T-Mobile. Insgesamt registrierten die Düsseldorfer zum Jahresende einen Kundenbestand von knapp 27 Millionen.

Den größten Sprung nach vorn machte der kleinste der vier Mobilfunkbetreiber - die Münchner O2. Die Tochterfirma der britischen MMO2 erzielte einen Zuwachs von 32 Prozent auf 7,4 Millionen Teilnehmer. Allein im vierten Quartal wurden 729 000 neue Kunden gewonnen. E-Plus hatte bereits vor zwei Wochen einen Zuwachs des Kundenbestandes um 1,3 Millionen auf 9,5 Millionen bekannt gegeben. Damit kletterte die Zahl der Mobilfunkkunden in Deutschland gegenüber 2003 um gut zehn Prozent auf 71,4 Millionen.

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