Mode: McCartney entwirft H&M-Kollektion - DER SPIEGEL
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Mode McCartney entwirft H&M-Kollektion

Die Mode-Kette Hennes & Mauritz will an den furiosen Verkaufserfolg ihrer Lagerfeld-Kollektion anknüpfen. Deshalb setzen die Schweden die Zusammenarbeit mit Star-Designern fort. Im Sommer kommt eine Kollektion von Fiorucci in die Läden, im Herbst folgt Stella McCartney.
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Stockholm - Das Strickmuster bleibt gleich. Wenige Stücke, in begrenzter Stückzahl und nur erhältlich in ausgewählten Filialen sollen erneut den Nachfragesturm entfachen. Der Coup für den Sommer - farbenfrohe Strandmode des italienischen Kultdesigners Fiorucci - ist bereits organisiert, jetzt wenden sich die Strategen dem Herbst zu.

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Mode: Der McCartney-Stil

Foto: DPA

Sie wandten sich an Stella McCartney, die seit 2001 in Kooperation mit dem Nobelhersteller Gucci eine eigene Modemarke führt. Für H&M wird die Britin 40 exklusive Stücke und eine Reihe von Accessoires entwerfen, die im November in ausgewählten Filialen in Europa und den USA angeboten werden.

Sehr lang werden sie dort wahrscheinlich nicht hängen. Die Lagerfeld-Kollektion, mit der H&M seine Designer-Serie im vergangenen November gestartet hatte, war bereits nach wenigen Tagen ausverkauft. Sie verhalf den Schweden zu einer Umsatzsteigerung von satten 24 Prozent.

"Für H&M eine einmalige Kollektion zu entwerfen, ist eine der aufregendsten und innovativsten Möglichkeiten, meine Bekleidung populärer zu machen und noch mehr Frauen anzusprechen", sagte Stella McCartney nach der Bekanntgabe. Die Engländerin hat in diesem Jahr bereits für Adidas Sportbekleidung für Frauen gestaltet. Ihre Mode wird in 43 Ländern vertrieben und in drei Flagship Stores in London, New York und Los Angeles präsentiert.

Ihre ersten Schlagzeilen machte Stella McCartney 1995 mit ihrem Abschluss vom Londoner Central St. Martins College for Art & Design. Bei ihrer Abschluss-Modenschau waren nicht nur ihre berühmten Eltern Paul und Linda zu Gast, Stellas Kreationen wurden außerdem von ihren Freundinnen, den Star-Models Naomi Campbell und Kate Moss vorgeführt. Noch im gleichen Jahr veröffentlichte sie ihre komplette Kollektion.

Schon mit 15 Jahren arbeitete Stella mit Christian Lacroix an seiner ersten Couture-Kollektion. 1997 wurde McCartney zur Chefdesignerin des französischen Couturehauses Chloé ernannt - als Nachfolgerin von Karl Lagerfeld. Seit dem Tod ihrer Mutter im April 1998 widmet sich die Britin dem Kampf gegen den Missbrauch von Tieren. 2001 gründete sie in Kooperation mit dem Haus Gucci ihr eigenes Label. Bei keiner ihrer Kollektionen verwendet sie Pelz oder Leder.