Mode-Rivalität: Esprit will 2004 Benetton deklassieren - DER SPIEGEL
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Mode-Rivalität Esprit will 2004 Benetton deklassieren

Noch vor ein paar Jahren war der chinesisch-deutsche Modekonzern Esprit eine global wenig bedeutende Firma. Nun will er zu Giganten wie Gap und H&M aufschließen - und den Italo-Rivalen Benetton abhängen.
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Ratingen/Hongkong - Derzeit ist Esprit mit 540 eigenen Läden und 2500 Franchise-Partnern in mehr als 80 Ländern der Welt präsent. Im Geschäftsjahr 2003/04 peilt der Konzern einen Umsatz von wenigstens zwei Milliarden Dollar an - das entspräche einem Zuwachs von mindestens 20 Prozent.

In diesem Jahr werde man damit voraussichtlich den italienischen Konkurrenten überholen, sagte Vorstandschef Heinz Krogner der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wir sind dann demnächst weltweit die Nummer drei, nach GAP   und H&M  ." Esprit hat seinen Hauptsitz in Hongkong, die internationalen Operationen werden von Ratingen in Nordrhein-Westfalen aus geleitet.

Mehr Luxus-Produkte geplant

Der Gewinn solle nach den Worten des Vorstandes um 30 Prozent nach oben gehen. Die Aktie von Esprit ist an der Börse in Hongkong notiert und dort Mitglied im Standardwerte-Index Hang Seng Bank  . In den vergangenen drei Jahren hat sich der Kurs unter Krogners Führung in etwa verdreifacht.

Der 62-Jährige deutete an, künftig verstärkt die Luxus-Konkurrenz angreifen zu wollen. "Wir merken jetzt schon, dass unsere oberen und mittleren Preislagen viel besser laufen als die billigen Preisbereiche."