Motorola Heilsuche im Reich der Mitte
Schaumburg/USA - Die Investitionen sollen auf die kommenden fünf Jahren verteilt werden, erklärte eine Sprecherin am Firmensitz in Schaumburg im US-Staat Illinois am Mittwoch. Seit Beginn seines Engagements in China 1992 habe Motorola als größter ausländischer Investor 3,4 Milliarden Dollar investiert. Das Unternehmen habe das Ziel, einer der Marktführer in den Bereichen Telekommunikation und Internet in China zu werden.
Motorola unterhält in dem asiatischen Land zehn Halbleiterfabriken sowie mehrere Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Der Hersteller von Chips und Mobiltelefonen hat derzeit wie viele Unternehmen der IT-Branche zu kämpfen. Besonders zu schaffen machen dem Unternehmen die schwachen Märkte für den Mobilfunk und die Halbleiterherstellung. Bei Motorola werden derzeit 39.000 Stellen abgebaut, das entspricht 26 Prozent der Beschäftigtenzahl.