Müllabgabe: Irland kippt Kaugummisteuer - DER SPIEGEL
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Müllabgabe Irland kippt Kaugummisteuer

Weil Kaugummi-Reste Irlands Straßen verschmutzen, drohte die Regierung in Dublin der Bubblegum-Industrie mit einer Strafsteuer. Nun ist die Abgabe vom Tisch, weil die Hersteller eine Anti-Müllkampagne finanzieren.
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Dublin - Insgesamt sechs Millionen Euro stellt die Kaugummi-Industrie für eine Kampagne gegen Umweltverschmutzung zur Verfügung. Eine weitere Million zahlen die Hersteller für ein Projekt, das nach leichter zu entfernenden Kaugummis forscht.

Damit entgeht die Branche einer Strafsteuer. Bereits 2004 kündigte die irische Regierung die Sonderabgabe von zehn Prozent auf Bubblegum an. Der Erlös sollte der Müllbeseitigung zu Gute kommen. Konzerne wie Wrigleys hatten gegen das Vorhaben interveniert. Selbst der US-Botschafter schaltete sich ein.

Derlei Strafsteuern haben in Irland fast schon Tradition. So verteuerte die Regierung beispielsweise Plastiktüten - nach eigenen Angaben mit Erfolg. Die Anzahl von umherfliegenden Kunststofftaschen hat sich nach Angabe der Verantwortlichen in Stadt und Land deutlich verringert.

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