Multis freigesprochen
Die großen multinationalen Unternehmen Amerikas ("Multis") wie beispielsweise ITT und IBM haben entgegen landläufiger Meinung die Währungsunruhen in diesem Jahr nicht durch massive Devisenspekulationen angeheizt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Untersuchungsausschusses für multinationale Gesellschaften im US-Senat. Der Untersuchungsausschuß hatte das Finanzgebaren der wichtigsten amerikanischen Weltfirmen im ersten Quartal dieses Jahres, dem Höhepunkt der Spekulationswelle, durchleuchtet. Die Unternehmen mußten dem Ausschuß sämtliche Geschäftsunterlagen offenlegen. Bei der Auswertung wurde der Untersuchungsstab vom US-Schatzamt und der Notenbank unterstützt. Das Untersuchungsergebnis. das offiziell noch nicht veröffentlicht worden ist, werde manche weitverbreitete Thesen über die multinationalen Konzerne erschüttern, meinte ein Ausschußmitglied.