MySpace Internet-Scherz kostet Wal-Mart-Mitarbeiter den Job
Almont Township - Wegen dieses Witzes sei er am 27. Februar entlassen worden, sagte David Noordewier der Zeitung "The Flint Journal" im US-Staat Michigan. "Ich habe ihnen gesagt, dass das verrückt sei", wurde er zitiert.
"Es ist nicht so, dass ich ein Kampfflugzeug in meinem Hinterhof habe, um eine Bombe abzuwerfen." Trotzdem habe man ihn vom Parkplatz eskortiert. Schlussendlich habe er noch ein Dokument unterzeichnen müssen, dass er wegen groben Fehlverhaltens entlassen worden sei.
Wal-Mart-Sprecherin Kory Lundberg bestätigte die Entlassung Noordewiers, machte aber keine Angaben zu den Gründen. Die Arbeitsbehörde entschied, er könne kein Arbeitslosengeld bekommen, weil er eine Drohung ausgestoßen habe.
Noordewier sagte, vermutlich habe ein missgünstiger Kollege seinen Chef auf die Internet-Seite aufmerksam gemacht. "Wenn man eine MySpace-Seite hat, verhält man sich am besten wie ein Politiker", sagte er. "Sei politisch korrekt und versuche nicht, witzig zu sein."
wal/AP