Nach Beschwerden: Post stellt mehr Briefträger ein - DER SPIEGEL
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Nach Beschwerden Post stellt mehr Briefträger ein

Die Proteste zeigen Wirkung: Nach massiven Beschwerden über Mängel bei der Briefzustellung will die Post nun ihr Personal aufstocken. Problemgebiete sind vor allem die Ballungsräume Berlin, Hamburg und Köln.
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Berlin - Die Post reagiert auf die Mängelvorwürfe: Allen 1300 ehemaligen Auszubildenden, die noch keinen unbefristeten Vollzeitjob bei der Post haben, will der Konzern ein solches Arbeitsverhältnis anbieten, teilte die Deutsche Post am Freitag mit.

Zudem würden die bereits befristet eingestellten 1000 zusätzlichen Briefzusteller bis Ende Mai 2009 weiterbeschäftigt. Die Maßnahmen seien in Gesprächen mit dem Gesamtbetriebsrat und der Gewerkschaft Ver.di vereinbart worden, teilte das Unternehmen mit. Ziel sei es, eine "spürbare Verbesserung" in der Zustellung zu erreichen, erklärte Personalvorstand Walter Scheurle.

Die Gewerkschaft Ver.di hatte wiederholt beklagt, dass viele Zusteller überlastet seien, und sich dafür ausgesprochen, neue Briefträger einzustellen. Nach wiederholten Beschwerden hatte sich diese Woche sogar die Bundesnetzagentur eingeschaltet. In einem Brief hatte die Aufsichtsbehörde Post-Chef Frank Appel um Stellungnahme gebeten. Zudem sollte er erklären, wie er für Abhilfe sorgen will. Andernfalls will die Bundesnetzagentur nach eigenen Angaben die flächendeckende zuverlässige Zustellung von Briefen und Paketen erzwingen. Probleme gebe es vor allem in Ballungsgebieten wie Berlin, Hamburg und Köln.

Die Post gestand ein, dass es vereinzelt zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei, begründete dies aber mit vorübergehend erhöhten Krankenständen. Bundesweit sei die Qualität der Zustellung auf hohem Niveau.

cvk/Reuters/ddp

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