Nasdaq: Der Amazon-Schock - DER SPIEGEL
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Nasdaq Der Amazon-Schock

Vor Zinsentscheidungen herrscht immer schlechte Stimmung bei den amerikanischen Technologieaktien. Wenn dann Analysten noch einzelne Titel abstufen, fallen die Kurse kräftig. Am Freitag traf es mit Amazon, eBay und Yahoo! die Creme der Internet-Werte.
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New York - Die bereits von Zinsunsicherheit belasteten Anleger wurden nach Händlerangaben am Freitag in New York vollends nervös, als die Investmentbank Morgan Stanley für den Internet-Buchhändler Amazon.com eine "Umsatzwarnung" angab.

Bei Morgan Stanley hieß es, die Umsätze von Amazon im zweiten und dritten Quartal dürften voraussichtlich nicht über, sondern möglicherweise sogar unter den bisherigen Schätzungen liegen. Auch das Investmenthaus Hambrecht stufte die Papiere von "Strong Buy" auf "Buy" ab.

Amazon gaben zeitweise mehr als 21 Prozent nach und gingen mit einem Verlust von über acht Dollar auf gut 33 Dollar aus dem Handel, das war ein Verlust von rund 19 Prozent.

Die Verluste bei Amazon griffen auch auf andere Internet-Aktien über. So verloren Yahoo! rund sechs Dollar auf rund 125 Dollar, und eBay gingen gut vier Dollar leichter aus dem Markt bei knapp 54 Dollar.

Der Nasdaq-Index fiel am Freitag um 2,3 Prozent auf 3845 Punkte.