Neue Dollar-Münzen: First Ladies in Gold - DER SPIEGEL
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Neue Dollar-Münzen First Ladies in Gold

Erstmals in der amerikanischen Geschichte erscheinen künftig die Ehefrauen der US-Präsidenten auf Dollar-Münzen. Die ersten vier Sammlerstücke aus Gold kommen rechtzeitig zum Muttertag auf den Markt. Eine der Frauen allerdings war gar keine First Lady.
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Washington - Präsidentengattinnen in Gold: Im Mai, kurz vor dem Muttertag, startet in den USA die neue Münzenserie. Der Direktor der US-Mint, der amerikanischen Prägeanstalt , Edmund Moy, hat die ersten vier Münzen jetzt in Canton, Ohio, vorgestellt.

Herausgegeben werden zunächst Münzen mit den Porträts von Martha Washington, Abigail Adams und Dolley Madison. Eine vierte Münze wird allerdings eine symbolische Lady Liberty zieren - weil US-Präsident Thomas Jefferson zum Zeitpunkt seiner Amtsübernahme 1801 verwitwet war; seine Frau starb 1782. Die Lady Liberty stammt von einer Geldmünze, die während Jeffersons Regierungszeit im Umlauf war.

Künftig sollen jedes Jahr vier weitere Münzen mit First Ladies erscheinen - in der Reihenfolge der Regierungszeit ihrer Ehemänner. Insgesamt fünf US-Präsidenten waren während ihrer Regierungszeit nicht verheiratet.

Nach Ansicht der US-Mint werden Sammler für die Zehn-Dollar-Münzen aus etwa 15 Gramm Gold mehr als 300 Dollar zahlen. Die gleichen Münzen werden aber auch in Bronze geprägt und damit auch für Sammler mit weniger Geld leistbar.

Bereits im Februar 2007 kommt zudem eine Münzenserie auf den Markt, die die Präsidenten der USA zeigt. Diese werden einen Nennwert von einem Dollar haben. Beide Serien waren 2005 vom US-Kongress genehmigt worden.

kaz/AP