Neue Preisrunde Benzinpreis durchbricht 1,20er-Marke
Hamburg - Damit kostet ein Liter Superbenzin erstmals im bundesweiten Durchschnitt 1,20 Euro. Normalbenzin war für 1,18 Euro zu haben. Somit legten die Preise seit dem letzten Anstieg in der Vorwoche nochmals um rund zwei Cent zu. Ein Aral-Sprecher begründete die neuerliche Preisrunde mit dem drastischen Preisanstieg am Benzinmarkt in Rotterdam. Dieselkraftstoff liege dagegen mit 96,3 Cent rund 2,5 Cent unter seinem Spitzenwert.
Eine Tonne Normalbenzin koste in Rotterdam mittlerweile mehr als 440 Dollar, ergänzte der Sprecher. Seit 1. April sei der Produktpreis um fast 80 Dollar geklettert. Mit einem Rückgang der Preise sei wohl erst zu rechnen, wenn sich die Situation im Nahen Osten wieder entspannt hätte.
Allerdings mache sich auch die zusätzliche Nachfrage aus den USA bemerkbar. Seit rund vier Jahren ist im Frühjahr zu beobachten, dass die US-Raffineriekapazitäten nicht ausreichen, um den eigenen Bedarf zu decken. Mittlerweile haben die USA ihren Benzinimport von fünf auf zehn Prozent des eigenen Verbrauchs verdoppelt.