Neuer Job: Rohner fällt die Treppe hoch - DER SPIEGEL
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Neuer Job Rohner fällt die Treppe hoch

Arbeitslosigkeit muss der geschasste ProSiebenSat.1 Chef Urs Rohner nicht fürchten. Der 44-Jährige hat schon eine neue Stelle: Nach seinem Ausscheiden bei der Fernsehgruppe wird er Vorstandsmitglied bei der zweitgrößten Schweizer Bank Credit Suisse.
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Zürich - Es war kein tiefer Fall für den scheidenden ProSiebenSat1.-Chef: Als Vorstandsmitglied bei Credit Suisse   wird er für die Bereiche Controlling und Recht zuständig sein. Rohner gibt sein Amt bei ProSiebenSat1   zum 30. April auf.

Der Sender hatte den Abgang Rohners erst vor drei Tagen bekannt gegeben. Offiziell hieß es, die Trennung Rohners erfolge einvernehmlich und auf Wunsch Rohners. Sein Nachfolger wird der Belgier Guillaume de Posch.

Rohner hatte den Posten des Vorstandschefs, zunächst nur von ProSieben, im Februar 2000 übernommen. Unter seiner Führung hat sich die ProSiebenSat.1-Gruppe in den vergangenen zwei Jahren trotz der Insolvenz der KirchGruppe und des schwierigen Marktumfelds behauptet und weiterhin schwarze Zahlen geschrieben. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Rohner den Gewinn der Gruppe verdreifacht. Der Marktanteil, der Sat.1 von Marktführer RTL trennt, hat sich jedoch unter Rohners Führung vergrößert.

Die Schweizer Bank, die im Stoxx 50 notiert ist, gab unterdessen bekannt, ihren Gewinn für 2003 nachträglich nach unten korrigieren zu müssen. Wegen eines Berechnungsfehlers bei der deutschen Tochter DBV-Winterthur werde der Überschuss für das vergangene Jahr von 5,21 Milliarden auf 5,0 Milliarden Schweizer Franken berichtigt.