Neuer Krach bei VW: Showdown um Pischetsrieder - DER SPIEGEL
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Neuer Krach bei VW Showdown um Pischetsrieder

Im Volkswagen-Konzern steht neuer Krach bevor. Bei der Aufsichtsratssitzung am 19. und 20. April wird es zu einem Showdown um die Vertragsverlängerung von Vorstandschef Bernd Pischetsrieder kommen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Nach SPIEGEL-Informationen aus Aufsichtsratskreisen steht fest, dass Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff und Porsche-Chef Wendelin Wiedeking am ersten Tag der Sondersitzung über den Sanierungsplan für Volkswagen diskutieren und am zweiten über Pischetsrieder abstimmen lassen wollen.

Im ersten Wahlgang benötigt der VW-Chef eine Zweidrittelmehrheit. Sollte er diese nicht erhalten, weil die Arbeitnehmer mehrheitlich gegen ihn stimmen, streben Wiedeking und Wulff einen zweiten Wahlgang an, der am gleichen Tag oder auf der nächsten Sitzung am 2. Mai stattfinden könnte. Dann reicht eine einfache Mehrheit, die Kapitalvertreter und der Aufsichtsratsvorsitzende mit seinem Doppelstimmrecht erreichen können.

Wiedeking und Wulff wollen die Debatte um den Chefposten beenden, in der Aufsichtsratsmitglieder ständig neue Alternativkandidaten ins Spiel bringen, zuletzt GM-Europachef Carl-Peter Forster.

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