Neuer Markt: Anleger wollen Blaxxun nicht - DER SPIEGEL
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Neuer Markt Anleger wollen Blaxxun nicht

In der vergangenen Woche sagte 1Value.com seinen Börsengang ab. Nun musste auch der Softwareanbieter Blaxxun wegen mangelnden Anlegerinteresses zurückstecken.
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Frankfurt am Main - Blaxxun hat seinen für Dienstag geplanten Börsengang auf unbefristete Zeit ausgesetzt. Bereits am Montag gab es Gerüchte über eine mögliche Absage. Ursprünglich sollten die bis zu 6,5 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 7,50 und neun Euro ausgegeben werden. Bereits Anfang Juni hatte Blaxxun einen ersten Börsenversuch abgebrochen, um ein günstigeres Marktumfeld abzuwarten.

Als Begründung wurde von der konsortialführenden DG Bank zu geringes Interesse seitens der Privatanleger genannt. Es fehlten zukunftsgerichtete Planzahlen wegen der Vorgaben der Securities and Exchange Commission nach deren Regeln das Unternehmen den Börsengang durchführen musste, hieß es. Institutionelle Anleger hätten jedoch im Vorfeld der Emission breites Interesse für den Börsengang gezeigt, erklärte die Bank.

In der vergangenen Woche hatte 1Value.com seinen Börsengang verschoben. Auch der IT-Dienstleister litt unter mangelnder Berücksichtigung von privaten Anlegern.

Blaxxun ist ein Softwareanbieter für virtuelle Welten im Internet. Das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitern und Niederlassungen in München, Los Angeles und San Francisco sieht sich selbst als weltweiten Technologieführer in seinem Marktfeld.

Virtuelle Welten sind Online-Umgebungen, in der Menschen genauso natürlich wie in der realen Welt kommunizieren, Geschäfte abwickeln und sich unterhalten lassen. Durch den Einsatz der Blaxxun-Technologie soll das gesamte Potenzial der Multimedia-Kommunikation genutzt und Webseiten um gemeinschaftliche Interaktion in 3D und Echtzeit erweitert werden.