Neuer Markt: Zwölf Unternehmen am Pranger - DER SPIEGEL
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Neuer Markt Zwölf Unternehmen am Pranger

Mit Geldstrafen droht die Deutsche Börse zwölf Unternehmen des Neuen Marktes. Sie haben ihren Jahresabschluss für 2000 noch nicht veröffentlicht.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt am Main - Ursprünglich hatte die Börse eine Liste mit 30 Unternehmen veröffentlicht, die Aktien der betroffenen Firmen waren daraufhin rasant in den Keller gesaust. Einige der Beschuldigten beschwerten sich: Sie hätten ihre Geschäftszahlen fristgerecht per E-Mail an die Börse geschickt. Die neue, gründlich überprüfte Liste enthält jetzt noch zwölf Unternehmen.

Insgesamt 25 hatten ihre Unterlagen nicht zum Stichtag 2. April abgeliefert. 13 hatten die Zahlen jedoch bis zum 10. April nachgereicht. Allerdings will die Börse gegen alle Firmen ein Sanktionsverfahren wegen verspäteter Übermittlung einleiten. Sie veröffentlichte eine vollständige Liste der 25 Unternehmen.

Mit der Liste solle der Anleger über das Geschäftsgebaren der Firmen informiert werden, begründete die Börse ihren Schritt. Unternehmen, die ihre Zahlen nicht termingerecht vorgelegt hätten, erhielten zunächst von der Börse eine Mahnung. Erst dann werde über weitere Sanktionen wie etwa Bußgeldverfahren entschieden. Maximal drohen jeweils 100.000 Euro Geldstrafe.

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