Online bezahlen: Intel steigt bei ClickandBuy ein - DER SPIEGEL
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Online bezahlen Intel steigt bei ClickandBuy ein

Beim Online-Bezahldienst ClickandBuy ändert sich die Eigentümerstruktur: Nach einem Medienbericht steigt der US-Chiphersteller Intel bei dem Unternehmen ein.
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Berlin – Intel will das Geschäft über seinen Investmentarm Intel Capital abwickeln, berichtet die "Welt" unter Berufung auf das Umfeld des Unternehmens. Intel Capital wiederum werde bei der Firstgate Holding und deren Online-Bezahldienst ClickandBuy einsteigen. Intel trete damit als Minderheitsaktionär neben dem T-Online Venture Fond und der Beteiligungsgesellschaft 3i auf.

Hauptanteilseigner von ClickandBuy bleiben laut dem Bericht zwei Schweizer Familien sowie Unternehmensgründer und Geschäftsführer Norbert Stangl. Die Deutsche Telekom hatte sich im August mit zehn Prozent an der ClickandBuy-Eigentümergesellschaft Firstgate Holding AG beteiligt.

Beide Unternehmen sehen den Schritt vor allem als strategische Partnerschaft, schreibt die Zeitung. So sei Intel Capital weltweit an mehr als 100 Firmen im Hard- und Softwarebereich beteiligt. Dort wolle ClickandBuy jetzt als Internet-Bezahlsystem zum Zuge kommen. Ferner wolle der Bezahldienst in diesem Jahr auf den lateinamerikanischen und den asiatischen Markt vorstoßen. Bislang ist das Unternehmen hauptsächlich in Europa und den USA aktiv. In Deutschland konkurriert ClickandBuy vor allem mit der Ebay-Tochter Paypal.

Intel büßt Gewinn ein

Derweil hat Intel im Schlussquartal und im Gesamtjahr 2006 wegen des andauernden Preiskriegs mit dem Hauptkonkurrenten Advanced Micro Devices (AMD) einen starken Gewinnrückgang verbucht. AMD hatte darunter ebenfalls stark gelitten und hatte vor wenigen Tagen eine Geschäftswarnung heraus gegeben. Intel verbuchte 2006 nur noch einen Jahresumsatz von 35,4 (Vorjahr 38,8) Milliarden Dollar. Der Jahresgewinn sackte deutlich auf 5,0 (8,7) Milliarden Dollar ab oder 0,86 (1,40) Dollar je Aktie. Dies gab Intel am Dienstag nach Börsenschluss bekannt.

Konzernchef Paul Otellini sprach allerdings von einem starken vierten Quartal mit höheren Verkaufspreisen und Rekordauslieferungen in den am schnellsten wachsenden Marktbereichen. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen erwartet für das laufende erste Quartal 2007 einen Umsatz von 8,7 bis 9,3 Milliarden Dollar.

wal/ole/dpa