Opel: Der neue Chef darf machen, was er will - DER SPIEGEL
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Opel Der neue Chef darf machen, was er will

Der designierte Opel-Chef Carl-Peter Forster wird seinen Posten offenbar am 1. April antreten. Der frühere BMW-Vorstand soll sich einige ungewöhnliche Rechte gesichert haben.
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Rüsselsheim/Hamburg - Der lang erwartete Wechsel beim Autohersteller Opel soll laut "Financial Times Deutschland" zum 1. April über die Bühne gehen. Demnach wird der bisherige Vorstandsvorsitzende Bob Hendry den Aufsichtsrat am 28. März um seine Entlassung bitten. Gleichzeitig soll Forster gewählt werden. Opel wolle am 27. März die Details auf einer Pressekonferenz bekannt geben.

Nach Angaben der Zeitung hat sich Forster in seinem Vertrag weit reichende Vollmachten zusichern lassen, um das tief in den roten Zahlen operierende Unternehmen zu sanieren. So sei vereinbart worden, dass weder die Geschäftsleitung der Opel-Muttergesellschaft General Motors in Detroit noch die GM-Europazentrale in Zürich Einfluss auf das operative Geschäft nehmen dürften.

Forster war vor einem Jahr als Produktionschef aus dem BMW-Vorstand entlassen worden, das Unternehmen gibt ihn jedoch erst zum 31. März aus seinem Vertrag frei. Hendry hatte im Januar Fehler eingeräumt und angekündigt, dass er den Aufsichtsrat im März ersuchen wolle, einen Nachfolger mit europäischem Hintergrund für diese Position zu benennen.