Opel Der Streik geht weiter
Bochum - In den Bochumer Opel-Werken haben Mitarbeiter am Donnerstag aus Sorge um ihre Jobs die Arbeitsniederlegungen fortgesetzt und am zweiten Tag in Folge die Produktion lahm gelegt. Nach Werksangaben sind 3000 Beschäftigte ihrem Arbeitsplatz ferngeblieben und nehmen an Infoveranstaltungen teil. Auch die Nachtschicht war nicht in die Werkshallen gekommen. Die Montage von Astra und Zafira steht damit weiter still.
Ob es zu anhaltenden Arbeitsniederlegungen kommt, wollte Betriebsratschef Peter Jaszczyk von den weiteren Verhandlungen in Rüsselsheim abhängig machen. Jaszczyk will eine Vereinbarung erreichen, die auf fünf Jahre die rund 13.500 Arbeitsplätze in den Bochumer Werken sichert. Hintergrund der Ängste ist das geplante Zusammengehen der Opel-Mutter General Motors mit Fiat. Der Betriebsrat befürchtet massive Stellenstreichungen und die Ausgliederung von Unternehmensteilen einhergehend mit Lohnverlusten.