Opel: Krise verschärft sich - DER SPIEGEL
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Opel Krise verschärft sich

Opel-Chef Carl-Peter Forsters steckt offenbar in größeren Schwierigkeiten als bisher bekannt. Trotz radikaler Sparmaßnahmen steigen die Verluste bei der General-Motors-Tochter.
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Rüsselsheim - Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" häufte sich im vergangenen Jahr ein Verlust von rund 680 Millionen Euro an - deutlich mehr als geplant. Das Ziel, die Einbußen unter Vorjahresniveau zu drücken (2000: rund 500 Millionen Euro), sei damit gescheitert.

Nach Angaben der Zeitung ist nun ein umfangreiches Sanierungskonzept geplant. Vorgesehen seien etwa eine Gehalts-Nullrunde, der Wegfall des 13. Monatsgehalts und die Ausgliederung von Unternehmensteilen. Der eigentlich bis 2003 vorgesehene Abbau von 1600 der 36.000 Stellen in Deutschland solle zudem auf das laufende Jahr vorgezogen werden.

Zum Sanierungsgskonzept gehört laut Zeitung außerdem eine Produktoffensive. Opel-Chef Carl-Peter Forster wolle vor allem beim Modellprogramm kräftig zulegen. So sei der Astra-Nachfolger in Design noch einmal völlig überarbeitet worden, außerdem sei bis etwa 2004 ein neues Oberklasse-Modell geplant.