Opel Zahlen bleiben tiefrot
Frankfurt am Main - Der operative Verlust fiel geringer aus als im Vorjahr. 1998 betrug das Minus noch 344 Millionen Mark. Trotz eines auf Rekordniveau gestiegenen Umsatzes von 32 Milliarden Mark konnte Opel die Zahl seiner Neuzulassungen nicht steigern. Diese sank leicht um etwa 8000 auf 525.000.
Der Anteil am deutschen Markt reduzierte sich den Firmen-Angaben zufolge von 14,3 auf 13,8 Prozent. Europaweit konnte Opel nach eigenen Angaben jedoch zum Teil deutlich zulegen. In Frankreich gab es ein Plus von 16,9 Prozent, in Spanien von 22 Prozent und in Italien eine Zunahme um 9,5 Prozent. "Diese Entwicklung macht uns zuversichtlich, dass wir die allgemeine Nachfrageschwäche durch steigende Exporte ausgleichen können", sagte Opel-Chef Robert Hendry.
Fast 5000 Beschäftigte der Adam Opel AG werden künftig auch für den neuen Partner Fiat arbeiten. Insgesamt 4580 Mitarbeiter sollen in die Gemeinschaftsunternehmen wechseln, die auf Grund der Allianz der US-Konzernmutter General Motors (GM) und Fiat gegründet werden. Dabei handelt es sich um Beschäftigte der Sparten Getriebe- und Motorenbau sowie Entwicklung und Einkauf. Dies bestätigte ein Opel-Manager am Rande der Vorstellung der Jahresbilanz.
Der Vorstand von Opel erwartet aus den gemeinsamen Aktivitäten mit Fiat nach zwei Jahren einen Einspareffekt von 2,5 Milliarden Mark. Nach fünf Jahren sollen sich die Kostensenkungen sogar auf jährlich vier Milliarden Mark belaufen.