Oracle: Minuszeichen überall - DER SPIEGEL
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Oracle Minuszeichen überall

Wenn das weltweit zweitgrößte Software-Haus den Weg weist, könnte die Erholung in der Technologiebranche noch lange dauern: Larry Ellisons Oracle-Konzern musste für das vergangene Quartal wieder deutlich niedrigere Gewinne und Umsätze melden.
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Redwood City - Noch immer sehen die Manager aus dem kalifornischen Redwood City nicht sonderlich zuversichtlich in die Zukunft. Finanzvorstand Jeff Henley erwartet zwar, dass sich der Gewinn in den laufenden drei Monaten, dem zweiten Geschäftsquartal bei Oracle, leicht erholen wird. Der Umsatz werde jedoch weiter fallen. Steigende Gewinne erwartet Henley frühestens ab Dezember dieses Kalenderjahres. Enttäuschte Händler drückten die Oracle-Aktien nachbörslich in die Tiefe. Zeitweise verlor das Papier sieben Prozent.

Für das erste Quartal (Ende: 31. August) seines Geschäftsjahres meldete Oracle einen Gewinneinbruch: Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Profite um 33 Prozent. Damit ist das Nettoergebnis auf 342,7 Millionen Dollar oder sechs Cent je Aktie gefallen, im Vergleich zu 510,6 Millionen Dollar oder neun Cent je Aktie Gewinn im Jahr zuvor. Zur Begründung hieß es, der Abwärtstrend bei den Technologie-Investitionen der Industrie, der vor eineinhalb Jahren begonnen habe, dauere an.

So fiel auch der Umsatz um 10 Prozent auf 2,03 Milliarden Dollar - das ist der sechste Quartalsrückgang in Folge.