Oracle-Quartalsergebnis: Flaue Prognose schockt Anleger - DER SPIEGEL
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Oracle-Quartalsergebnis Flaue Prognose schockt Anleger

Der weltweit zweitgrößte Softwarekonzern Oracle hat den Gewinn im ersten Geschäftsquartal dank des Zukaufs von PeopleSoft kräftig gesteigert. Anleger zeigten sich allerdings vom Ausblick des SAP-Konkurrenten enttäuscht.
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San Francisco - In den drei Monaten per 31. August sei ein Nettogewinn von 519 Millionen Dollar oder zehn Cent je Aktie erzielt worden, teilte der Konzern, der zur Zeit den kleineren Wettbewerber Siebel Systems   übernimmt, gestern nach US-Börsenschluss mit.

Ein Jahr zuvor hatte Oracle 509 Millionen Dollar oder zehn Cent je Aktie Gewinn ausgewiesen. Der Nettoumsatz kletterte auf 2,77 Milliarden Dollar von 2,22 Milliarden Dollar im Vorjahr und blieb damit hinter den Erwartungen von Analysten zurück. Diese hatten im Schnitt mit 2,94 Milliarden Dollar gerechnet.

Für das laufende zweite Quartal prognostizierte Oracle-Finanzchef Greg Maffei mit rund 19 Cent je Aktie einen Gewinn vor Sonderposten im Rahmen der Analystenprognosen. Anleger nahmen die Prognose mit Enttäuschung auf. Oracle-Aktien   sackten nachbörslich um fast fünf Prozent ab auf 12,86 Dollar.

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