Palastrevolution Ford-Chef Nasser muss gehen
Detroit - Das Unternehmen gab am Dienstag bekannt, dass Nasser den Konzern verlässt. Der gegenwärtige Vize-Präsident von Ford Nordamerika, Nick Scheele, wird Ford Juniors Position als Chief Operating Officer einnehmen. Scheeles Nachfolge tritt der Vize-Präsident für Produktion und Qualität, Jim Padilla, an, meldete das Unternehmen weiter.
Belastet von der schwachen Konjunktur auf dem US-Markt und den Folgen der Anschläge in den USA hatte Ford im dritten Quartal einen hohen Verlust erwirtschaftet. Das Unternehmen hatte nach eigenen Angaben ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten einen Verlust von 502 Millionen Dollar verbucht, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 994 Millionen Dollar angefallen war.
Der Umsatz sank von Juli bis September um neun Prozent auf 36,5 Milliarden Dollar. Das Ergebnis entsprach einem Verlust pro Aktie von 28 Cents. Ford erwirtschaftete damit erstmals seit 1992 in zwei aufeinander folgenden Quartalen Verluste.