Palastrevolution: Ford-Chef Nasser muss gehen - DER SPIEGEL
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Palastrevolution Ford-Chef Nasser muss gehen

Beim US-Autokonzern Ford übernimmt wieder die Familie das Ruder. Der Ur-Enkel des Ford-Gründers Henry Ford, William Clay Ford Junior, wird den bisherigen Chef Jacques Nasser ablösen.
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Detroit - Das Unternehmen gab am Dienstag bekannt, dass Nasser den Konzern verlässt. Der gegenwärtige Vize-Präsident von Ford Nordamerika, Nick Scheele, wird Ford Juniors Position als Chief Operating Officer einnehmen. Scheeles Nachfolge tritt der Vize-Präsident für Produktion und Qualität, Jim Padilla, an, meldete das Unternehmen weiter.

Belastet von der schwachen Konjunktur auf dem US-Markt und den Folgen der Anschläge in den USA hatte Ford im dritten Quartal einen hohen Verlust erwirtschaftet. Das Unternehmen hatte nach eigenen Angaben ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten einen Verlust von 502 Millionen Dollar verbucht, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 994 Millionen Dollar angefallen war.

Der Umsatz sank von Juli bis September um neun Prozent auf 36,5 Milliarden Dollar. Das Ergebnis entsprach einem Verlust pro Aktie von 28 Cents. Ford erwirtschaftete damit erstmals seit 1992 in zwei aufeinander folgenden Quartalen Verluste.