Personalabbau: Verdi droht Telekom mit Streik - DER SPIEGEL
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Personalabbau Verdi droht Telekom mit Streik

Der Konflikt über den Abbau von 32.000 Stellen bei der Deutschen Telekom spitzt sich zu. Laut Medienberichten planen 25.000 Beschäftigte eine Großdemo. Die Gewerkschaft Verdi droht bereits mit Streik.
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Frankfurt/Main - Am Montag werden 25.000 Beschäftigte in mehreren deutschen Städten gegen den Beschluss des Telekom-Vorstandes demonstrieren, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" mit Berufung auf die Gewerkschaft Verdi. In Bonn diskutiert am selben Tag der Telekom-Aufsichtsrat über den geplanten Personalabbau. Für den Fall, dass Vorstandschef Kai-Uwe Ricke bei seiner Position bleibe, droht Verdi mit einem Streik. Sollte der Vorstand nicht einlenken, "steuert die Telekom auf einen tariflichen Großkonflikt zu", sagte ein Gewerkschaftssprecher der Zeitung.

Telekom-Chef Ricke hatte vor vier Wochen angekündigt, bis zum Jahr 2008 rund 32.000 Stellen zu streichen, um 1,7 Milliarden Euro Personalkosten pro Jahr zu sparen. Verdi fordert von der Telekom unter anderem eine Innovations-, Service- und Qualitätsoffensive, die Arbeitsplätze im Konzern sichern soll. Im Jahr 2004 hatte die Telekom mit Verdi einen Beschäftigungspakt geschlossen, für den die Beschäftigten bei reduzierter Arbeitszeit auf Lohn verzichtet hatten.