Pharma-Fusion: Viagra-Hersteller Pfizer übernimmt Warner-Lambert - DER SPIEGEL
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Pharma-Fusion Viagra-Hersteller Pfizer übernimmt Warner-Lambert

Nach monatelangem Gezerre ist das Geschäft perfekt. Der US-Pharmakonzern Pfizer, berühmt geworden durch die Potenzpille Viagra, wird den Konkurrenten Warner-Lambert übernehmen.
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New York - Der Verwaltungsrat von Pfizer billigte am späten Sonntagabend die mehr als 90 Milliarden Dollar teure Übernahme. Das Warner-Lambert-Aufsichtsgremium will noch am Montag seine Zustimmung geben.

Pfizer wird mit der Übernahme zum zweitgrößten Pharmaunternehmen der Welt und zum US-Branchenführer. Der fusionierte Konzern dürfte einen Umsatz von 29,1 Milliarden Dollar erwirtschaften und hat etwa 87.000 Mitarbeiter.

Der US-Pharmakonzern American Home Products, der ursprünglich mit Warner-Lambert fusionieren wollte, wird sich mit einer Abstandssumme von 1,8 Milliarden Dollar zufrieden geben. Das ist die höchste Entschädigung, die je für das Platzen einer vereinbarten Fusion gezahlt wurde.

Das weltgrößte Pharmaunternehmen wird die britische Glaxo SmithKline sein. Das Unternehmen entsteht gegenwärtig aus dem geplanten Zusammenschluss der Pharmafirmen Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham.