Philips Chipsparte lässt operatives Ergebnis einbrechen
Amsterdam - Wegen Sonderbelastungen in der Chipsparte in Höhe von 152 Millionen Euro sei ein operativer Verlust von 126 Millionen Euro verbucht worden, teilte Philips am Dienstagmorgen mit.
Der Umsatz ging im dritten Quartal auf 6,9 Milliarden Euro nach 7,3 Milliarden im Vorjahr zurück. Ursache seien Währungseinflüsse sowie Umstrukturierungen, sagte ein Konzernsprecher gegenüber SPIEGEL ONLINE.
Unter dem Strich schwarze Zahlen
Anders als von Analysten erwartet konnte Philips trotz des Minus im operativen Geschäft einen Nettogewinn von 124 Millionen Euro erwirtschaften. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Philips noch einen Fehlbetrag von 330 Millionen Euro ausgewiesen.
Analysten hatten den Umsatz auf 6,5 Milliarden Euro beziffert und einen Nettogewinn von 35,9 Millionen Euro erwartet. Philips erneuerte seine Prognose, wonach der Konzern im Jahr 2003 einen operativen Gewinn erzielen werde.